Lotta hatte sieben Kuscheltiere. Alle sieben schliefen in ihrem Bett.

Das ging lange gut. Dann wurde Lotta größer, und das Bett blieb gleich.

„Ihr müsst rücken", sagte Lotta.

Die Tiere rückten. Lottas Füße hingen trotzdem über den Rand.

„Einer schläft heute unten."

Keiner meldete sich. Kuscheltiere melden sich nie.

Lotta schaute sie der Reihe nach an. Den Hasen. Den Fuchs. Den Pinguin. Die Maus. Die Giraffe. Den Waschbären. Und das kleine graue Ding, von dem niemand mehr wusste, was es einmal gewesen war.

„Du?", fragte Lotta das graue Ding.

Das graue Ding schaute zurück.

„Nein", sagte Lotta. „Du nicht."

Beim Hasen fehlte ein Ohr. Der Pinguin konnte nicht alleine stehen. Der Waschbär roch nach Waschmaschine, und zwar seit einem halben Jahr.

Es gab keinen, der unten schlafen konnte.

Draußen fuhr ein Auto vorbei. Im Bad tropfte der Wasserhahn.

Dann drehte Lotta sich um und legte sich quer.

Jetzt passten alle sieben. Die Giraffe lag am Fußende und schaute in die falsche Richtung, aber das war ihr egal. Giraffen sind das gewohnt.

Lotta zog die Decke hoch, so weit es ging. Für die Füße reichte sie nicht mehr.

„Ist auch nicht kalt", sagte sie.

Am Morgen fand Mama sie quer im Bett, sieben Tiere um sie herum und einen Fuß auf dem Kissen.

„So schlafen wir jetzt", sagte Lotta.

Mama nickte und sagte nichts dazu.