Auf der Baustelle war Feierabend. Die Männer gingen nach Hause, einer nach dem anderen. Nur Hannes blieb noch da, und Bruno.
Bruno war ein gelber Bagger. Er hatte den ganzen Tag gegraben und Erde von links nach rechts getragen. Jetzt war er müde.
„So", sagte Hannes. „Ab in die Garage."
Er zeigte auf die Garage. Bruno schaute die Garage an.
Die Garage war klein. Sie war für ein Auto gebaut, und zwar für ein kleines.
„Das wird nichts", sagte Bruno.
„Probier's", sagte Hannes.
Bruno fuhr vorwärts. Die Schaufel passte durch das Tor. Der Arm passte auch. Dann kam das Führerhaus, und dann ging es nicht weiter.
Bruno fuhr zurück.
„Rückwärts", sagte Hannes.
Bruno fuhr rückwärts. Das ging noch schlechter. Hinten war er noch breiter als vorne.
Hannes kratzte sich am Kopf. Bruno kratzte sich mit der Schaufel am Führerhaus. Das machte ein Geräusch, das keiner von beiden mochte.
„Schaufel einziehen", sagte Hannes.
Bruno zog die Schaufel ein, so weit es ging. Jetzt war er ein bisschen kleiner. Aber nur vorne.
Sie standen eine Weile nebeneinander und schauten die Garage an. Die Garage schaute zurück.
„Weißt du was", sagte Hannes schließlich.
„Was", sagte Bruno.
Hannes holte eine große Plane aus dem Schuppen. Bruno schob seine Schaufel in die Garage, bis ganz hinten an die Wand. Der Rest von ihm blieb draußen. Hannes legte die Plane über ihn und steckte die Ecken fest.
„Passt", sagte Hannes.
„Passt", sagte Bruno.
Hannes ging nach Hause. Über der Baustelle kamen die Sterne raus.
Und Bruno schlief ein, die Schaufel drinnen und den Rest draußen, und fand das genau richtig.
Mein Traumheld