Fips war ein Igel. Fips lag im Bett.

„Papa?"

„Ja?"

„Ich brauche noch ein Glas Wasser."

Papa Igel ging in die Küche und holte ein Glas Wasser. Fips trank einen Schluck und stellte es auf den Nachttisch.

„Gute Nacht", sagte Papa und machte die Tür zu.

„Papa?"

Die Tür ging wieder auf.

„Das Wasser ist zu kalt."

Papa holte ein wärmeres. Fips trank einen Schluck.

„Gute Nacht."

Die Tür ging zu.

„Papa?"

Die Tür ging auf.

„Jetzt ist es zu warm."

Papa schaute das Glas an. Dann schaute er Fips an. Dann holte er ein drittes, nicht zu kalt und nicht zu warm.

Fips trank keinen Schluck.

„Trinkst du nicht?"

„Nein."

„Warum wolltest du dann Wasser?"

Fips überlegte. Auf dem Nachttisch standen jetzt drei Gläser.

„Weiß ich nicht", sagte er.

Papa setzte sich auf die Bettkante. Er sagte nichts. Fips sagte auch nichts. Draußen war es dunkel, und im Flur tickte die Uhr.

Nach einer Weile sagte Fips: „Papa?"

„Ja?"

„Du kannst hier sitzen bleiben."

„Okay", sagte Papa.

Dann saß er da, bis Fips eingeschlafen war.

Am nächsten Morgen standen immer noch drei Gläser auf dem Nachttisch. Alle drei waren voll.