Ole lag schon im Bett, als es ihm einfiel.
„Hoppel ist im Auto."
Hoppel war ein Hase aus Stoff. Er hatte ein Ohr, das nach oben stand, und eins, das umgeklappt war, seit Ole ein Baby war.
Papa sagte nichts. Er stand auf und zog seine Schuhe an. Über den Schlafanzug.
Ole kletterte aus dem Bett und stellte sich ans Fenster. Von da aus konnte man die Einfahrt sehen.
Unten ging die Haustür auf. Papa kam heraus, in Schlafanzughose und Straßenschuhen. Er hatte die Taschenlampe vom Handy an. Der Lichtfleck wackelte über den Boden.
Das Auto stand am Ende der Einfahrt. Es war dunkel und sah größer aus als am Tag.
Papa drückte auf den Schlüssel. Das Auto blinkte zweimal, gelb. Ole hielt sich am Fensterbrett fest.
Papa öffnete die hintere Tür und beugte sich hinein. Er blieb lange drin. Zu lange.
Dann kam er wieder heraus und hielt etwas hoch. Etwas mit einem Ohr, das nach oben stand.
Ole winkte. Papa konnte das nicht sehen, aber er winkte trotzdem zurück.
Das Auto blinkte noch mal. Die Haustür ging zu. Auf der Treppe knarzte die vierte Stufe, wie immer.
Ole lag schon wieder im Bett, als Papa hereinkam.
„Er lag unter dem Sitz", sagte Papa. „Er hat sich versteckt."
Hoppel war kalt vom Auto. Ole steckte ihn unter die Decke, an den Bauch, bis er warm war.
„Danke", sagte Ole.
„Gute Nacht", sagte Papa.
Der Hase schlief zuerst ein. Ole ein kleines bisschen später.
Mein Traumheld