Der kleine Fuchs zog seine Schuhe jeden Morgen verkehrt herum an. Den linken rechts. Den rechten links.

„Andersrum", sagte sein Vater dann.

„Nein", sagte der kleine Fuchs.

Und dann ging er los, mit den Schuhen, die nach außen zeigten wie zwei Enten.

Er lief so zum Kindergarten. Er lief so nach Hause. Er lief so durch den ganzen Sommer.

Eines Morgens saß er auf der Treppe und zog die Schuhe an, ohne nachzudenken. Der linke links. Der rechte rechts.

Er stand auf.

Es fühlte sich komisch an.

Er machte einen Schritt. Der Schritt war in Ordnung. Er machte noch einen. Auch in Ordnung. Aber irgendetwas fehlte.

Der kleine Fuchs setzte sich wieder hin, zog beide Schuhe aus und tauschte sie.

Dann stand er auf und machte einen Schritt.

„So", sagte er.

Sein Vater stand in der Tür und hatte alles gesehen.

„Und?", fragte er.

„Passt", sagte der kleine Fuchs.

Sein Vater überlegte, ob er noch etwas sagen sollte. Er ließ es.

Sie gingen zusammen los. Der eine mit den Schuhen richtig herum, der andere mit den Schuhen verkehrt herum, und beide kamen gleich schnell an.