Als Jonas ins Badezimmer kam, saß da ein Elefant in der Badewanne.

Jonas blieb stehen. Der Elefant schaute ihn an.

„Ich bin gleich fertig", sagte der Elefant.

„Okay", sagte Jonas.

Er ging wieder raus und machte die Tür zu. Dann stand er im Flur und dachte nach.

Nach einer Weile machte er die Tür wieder auf.

Der Elefant war immer noch da. Er hatte sich jetzt Shampoo auf den Kopf getan.

„Entschuldigung", sagte Jonas. „Aber wie bist du da reingekommen?"

Der Elefant hielt inne. „Durch die Tür."

„Die Tür ist aber schmaler als du."

Der Elefant schaute zur Tür. Dann schaute er an sich herunter. Dann schaute er wieder zur Tür.

„Oh", sagte er.

„Ja", sagte Jonas.

Der Elefant setzte sich auf. Das Wasser schwappte über den Rand und machte eine große Pfütze auf den Fliesen.

„Das ist ein Problem", sagte der Elefant.

„Ein bisschen", sagte Jonas.

Sie überlegten beide.

„Wir könnten die Wand einreißen", schlug der Elefant vor.

„Meine Mama wäre nicht begeistert."

„Ich könnte hierbleiben."

„Wo soll ich dann Zähne putzen?"

Der Elefant seufzte. Das klang wie eine Posaune, die traurig ist.

Dann hatte Jonas eine Idee.

„Wie bist du denn wirklich reingekommen?"

Der Elefant druckste herum. „Ich habe geträumt, dass ich reinkomme."

„Und wo hast du das geträumt?"

„In meinem Bett. In Afrika."

Jonas nickte langsam. „Dann musst du einfach nur aufwachen."

Der Elefant machte große Augen. „Das könnte klappen!"

Er kniff die Augen ganz fest zusammen. Er machte ein Geräusch, als ob er sich sehr anstrengt.

Und dann war er weg.

Die Badewanne war leer. Auf dem Boden lag eine Pfütze. Und auf dem Rand der Wanne war ein Klecks Shampoo.

Jonas putzte sich die Zähne. Dann ging er ins Bett.

Am nächsten Morgen fragte seine Mama, warum das ganze Badezimmer nass war.

„Elefant", sagte Jonas.

„Aha", sagte seine Mama.

Sie glaubte ihm nicht. Aber sie fragte auch nicht weiter, und das war Jonas ganz recht.